Bambuskonstruktionen nutzen eine Vielzahl bereits existierender Bauprodukte, die aus einem der vielseitigsten und nachhaltigsten Baumaterialien hergestellt werden.
Bambus ist eine sehr schnell wachsende Pflanze, die in einer Vielzahl unterschiedlicher Klimazonen gut gedeiht.
Die Klimazonen erstrecken sich über den gesamten Globus, von Nordaustralien bis Ostasien, von Indien bis in die Vereinigten Staaten, Europa und Afrika… sogar in die Antarktis.
Da es so robust ist, kann es als Konstruktionsmaterial verwendet werden, und seine Schönheit sorgt für ein ansprechendes Finish.
Da Holz immer knapper wird, gewinnt der Bambusbau auch außerhalb tropischer Klimazonen, wo die Vorteile der Verwendung von Bambus seit Jahrhunderten bekannt sind, zunehmend an Bedeutung.
Ein Bauwerk gilt als umweltfreundlich, wenn es aus Materialien besteht, die keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben und sich innerhalb kurzer Zeit regenerieren lassen. Bambusbauten zählen zu den umweltfreundlichen Gebäuden, da Bambus im Vergleich zu Bäumen extrem schnell wächst.
Bambus besitzt eine große Blattoberfläche, wodurch er Kohlendioxid sehr effizient aus der Atmosphäre aufnimmt und Sauerstoff produziert. Da Bambus als Gras so schnell wächst, muss er alle drei bis fünf Jahre geerntet werden, während Nadelhölzer über 25 Jahre und viele Laubhölzer über 50 Jahre zum Wachsen benötigen.
Selbstverständlich müssen bei der Bewertung der Umweltauswirkungen einer Ressource, wenn diese als umweltfreundlich eingestuft werden soll, auch sämtliche Herstellungsprozesse und der Transport bis zum endgültigen Bestimmungsort berücksichtigt werden.
Die wachsende Besorgnis um die Umwelt und die Bewegung hin zur Nutzung erneuerbarer Ressourcen haben zu einer zunehmenden Beliebtheit von naturnahen Gebäuden geführt, die sich ästhetisch ansprechend in ihre Umgebung einfügen.
Die Bauindustrie reagiert darauf, es gibt mittlerweile mehr Bauprodukte aus Bambus, die auch oft lokal erhältlich sind.
Veröffentlichungsdatum: 17. Januar 2024


